| Nach dem
Krieg
ist vor dem Krieg |
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Bush und Blair
kann
sich die Welt nicht leisten ( taz
vom 21.11.2003,
87 Zeilen (Kommentar), BERND PICKERT)
"... Noch direkt unter dem Eindruck der Terroranschläge in Istanbul bekräftigten US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair gestern in London, auf die terroristische Bedrohung gebe es nur eine Antwort: den Willen, sie zu zerstören. Das bedeutet im Klartext: weiter so! ... Niemand kann sich darüber freuen, dass sich die Warnungen, die Vorausschlagsdoktrin und der Irakkrieg beförderten den Terrorismus, statt ihn einzudämmen, auf so blutige Weise bewahrheiten. ... Im Ergebnis haben heute diejenigen, die mit dem Schlagwort "al-Qaida" vermutlich nur unzureichend tituliert sind, wieder die Offensive übernommen. Sie treiben Bush und Blair nach Belieben vor sich her. Sie haben, ähnlich wie Islamischer Dschihad und Hamas im Palästina-Konflikt, völlig überflüssigerweise ein Quasi-Vetorecht in Sachen Frieden und Rechtsstaatlichkeit eingeräumt bekommen. Das werden sie zu nutzen verstehen. Blair und Bush werden aus ihrem Scheitern nichts mehr lernen. Zwei solche Führer aber kann sich die Welt eigentlich nicht leisten." US-Präsident Bush würde um einer sicheren Welt willen wieder Krieg führen Artikel: US-Großoffensive in Region Tikrit ( taz vom 18.11.2003, 81 Zeilen (Agentur)) ... US-Präsident George W. Bush hat unterdessen seine Bereitschaft bekräftigt, um einer sicheren Welt willen wieder Krieg zu führen. Seine Überzeugung, handeln zu müssen, sei von den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA ausgelöst worden, sagte Bush gestern dem britischen Boulevardblatt Sun."Ich war am Ground Zero nach den Anschlägen", sagte er. "Dort habe ich mich entschieden. Wir befinden uns im Krieg, und wir werden diesen Krieg gewinnen. Und ich empfinde diese Entschlossenheit noch heute", fügte Bush hinzu. Die US-Streitkräfte und ihre Verbündeten hätten die Tyrannei Saddam Husseins beendet, die Macht des Muslim-Extremisten Ussama Bin Laden in Afghanistan zerschmettert und die UN dazu gezwungen, dem Terror ins Gesicht zu sehen. Bush schließt Nichtangriffspakt mit Nordkorea aus (t-news.t-online 19.10.03 / afp)
"Das ist vom Tisch" Allerdings würden die Vereinigten Staaten keinen entsprechenden Vertrag unterzeichnen: "Das ist vom Tisch", betonte Bush, der für den am Montag beginnenden Gipfel des Asien-Pazifik-Forums (APEC) in die thailändische Hauptstadt gereist war. Nordkorea macht einen Nichtangriffspakt mit den USA zur Bedingung, um auf sein umstrittenes Atomprogramm zu verzichten. Israels deutsche Atom-U-Boote (taz, 13.10.03) Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" sind von Deutschland an Israel gelieferte U-Boote umgebaut und mit Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen bestückt worden. Das sollen israelische und US-Quellen bestätigt haben / 135 Zeilen, KARIM EL-GAWHARY (TAZ-Bericht) Aus: Bush verteidigt Krieg ( taz Nr. 7179 vom 11.10.2003) ... Ausschuss billigt weitere Milliarden ... Der zuständige Ausschuss im US-Repräsentantenhaus hat die von Präsident George W. Bush beantragten zusätzlichen Gelder für den Wiederaufbau Iraks und Afghanistans bewilligt. Der Ausschuss sprach sich am Donnerstag mit 47 zu 14 Stimmen dafür aus, insgesamt weitere 86,9 Milliarden Dollar (rund 74 Milliarden Euro) für den Wiederaufbau in den beiden Ländern auszugeben. Bevor die Gelder tatsächlich fließen können, muss das Repräsentantenhaus nächste Woche noch darüber abstimmen. Allein 18,6 Milliarden Dollar sollen für den Wiederaufbau Iraks verwendet werden und gut 65 Milliarden für militärische Einsätze in den beiden Ländern und weiteren Regionen der Welt. Der Ausschuss folgte damit im Wesentlichen dem Antrag des Präsidenten. US-ABWEHR GEGEN IRAN (taz Nr. 7179 vom 11.10.2003) Raketen nach Europa? Die USA erwägen der Süddeutschen Zeitung zufolge eine Stationierung von Abwehrraketen zum Schutz vor Iran in Europa. Washington prüfe den Abschluss bilateraler Abkommen mit einzelnen Staaten. Willige Länder könnten im Gegenzug mit Wirtschaftshilfe rechnen. (dpa) Attacken der USA gegen Syrien (taz, 10.10.03) Washington wirft Damaskus die Unterstützung von terroritischen Gruppen vor. Doch die syrische Regierung ist in der letzten Zeit den Forderungen der USA nachgekommen. Auch die libanesische Hisbollah wird an der kurzen Leine gehalten / 153 Zeilen, KARIM-EL-GAWHARY (TAZ-Bericht) Israel greift angebliches Terror-Camp in Syrien an (t-news.t-online 05.10.03)
Trainingslager für Terroristen Dort seien palästinensische und libanesische Terroristen ausgebildet worden, darunter auch Mitglieder der Organisation Islamischer Dschihad. Diese Gruppe hatte sich zu dem verheerenden Selbstmordanschlag auf ein Restaurant in der nordisraelischen Stadt Haifa bekannt, bei dem 19 Israelis getötet wurden. Iran soll Terroristen unterstützt haben In dem angegriffenen Lager seien auch Mitglieder des Terror-Netzwerks El Kaida ausgebildet worden. Der Iran habe die Terroristen unterstützt und in Guerillakampf und Sabotage trainiert. Auch Flugunterricht habe es dort gegeben. Als Beleg veröffentlichte die Armee Ausschnitte aus einem iranischen Fernsehbericht über das Lager. Palästinensische Volksfront: Nur Flüchtlinge in dem Lager Die radikale Palästinensische Volksfront zur Befreiung Palästinas/Generalkommando (PFLP-GC) erklärte dagegen in Damaskus, bei dem angegriffenen Ziel handele es sich um ein ehemaliges militärische Ausbildungslager der PFLP. Es sei seit langem verlassen und niemals vom Islamischen Dschihad genutzt worden. Heute lebten dort nur palästinensische Flüchtlinge. "Ganz andere Art von Reaktion" Die israelische Armee bezeichnete den Luftangriff als "Signal" an die palästinensischen Terror-Organisationen und an die sie schützenden Staaten. Es handele sich um eine "ganz andere Art von Reaktion" als bisher auf einen Terroranschlag, sagte ein Armeesprecher in Jerusalem. Syrien fordert Reaktion des Weltsicherheitsrates Syrien hat den Angriff kritisiert und den Weltsicherheitsrat aufgefordert, eine Sitzung zum israelischen Angriff einzuberufen. In einem Brief von Außenminister Faruk el Schara an UN-Generalsekretär Kofi Annan heißt es, der Angriff sei eine "gefährliche und neue Eskalation", auf die die Vereinten Nationen reagieren müssten. Ohne konkrete Gegenmaßnahmen zu nennen, erklärte der Minister: "Syrien ist nicht außer Stande, einen ausgleichenden Widerstand zu schaffen, der Israel dazu bringen würde, seine Kalkulationen noch einmal zu überdenken." USA schweigt zu Angriff Die US-Regierung hat zu dem israelischen Luftangriff in Syrien zunächst geschwiegen. Fernsehsender berichteten, im Weißen Haus werde noch an einer Erklärung gearbeitet.
Die israelische Armee griff auch Ziele in den palästinensischen Gebieten an. Die Luftwaffe zerstörte das Haus der Attentäterin von Haifa. Die 29-jährige angehende Rechtsanwältin stammte aus der Autonomiestadt Dschenin. Wie ihr zuvor von israelischen Soldaten getöteter Bruder gehörte sie dem Islamischen Dschihad an. Haus von Hamas-Mitglied beschossen In Gaza-Stadt wurde das Haus eines Mitglieds der radikal-islamischen Hamas-Bewegung mit Raketen beschossen. Wenige Minuten später griffen israelische Militärs auch das Haus eines Führers der militanten Gruppe Islamischer Dschihad im Flüchtlingscamp El Bureidsch im Gazastreifen an, meldete die israelische Tageszeitung "Haaretz" in ihrer Onlineausgabe. Menschliche Schutzschilde für Arafat Um Palästinenserpräsident Jassir Arafat vor möglichen Vergeltungsaktionen des israelischen Militärs zu schützen, hatten sich in der Nacht Dutzende Friedensaktivisten an seinem Amtssitz in Ramallah versammelt. "Wir sind hier als menschliche Schutzschilde, um Präsident Arafat zu schützen", sagte der Gründer der israelischen Friedensgruppe "Gush Shalom". Zugleich warnte er vor einem Angriff auf Arafat. "Dies wurde nicht nur den Nahen Osten ins Unheil stürzen, sondern die ganze Welt." Clark: Bush wollte sechs weitere Staaten angreifen (t-news.t-online 22.09.03)
Fünfjahres-Plan ... In seinem Buch "Moderne Kriege gewinnen: Irak, der Terrorismus und das amerikanische Imperium" deckt Clark die Pläne seines potentiellen Konkurrenten auf und kritisiert sie scharf. Schon der Irak sei ohne triftigen Grund voreilig angegriffen worden, schimpft er. Aber das war angeblich nur der Anfang eines auf fünf Jahre angelegten Planes: Auch im Libanon, Syrien, Iran, Somalia und im Sudan hätten amerikanische Soldaten einmarschieren sollen.
Zulauf an Freiwilligen zur
Al-Kaida-Gruppe ?
(nach: t-news.t-online
21.09.03)
Angst vor dem Chaos Das Blatt beruft sich auf Geheimdienstinformationen, die der Bundesregierung vorliegen sollen. Diesen Informationen zufolge befürchtet Muscharraf Aufstände in Pakistan, wenn Bin Laden inhaftiert werden sollte. Die Angst scheint begründet: Muscharrafs eigener Geheimdienst soll vor einer Festnahme des als Top-Terroristen gesuchten Mannes gewarnt haben, da dieser einen starken Rückhalt in der Bevölkerung genieße. Neue Terrorcamps errichtet? Dem Zeitungsbericht zufolge haben die Geheimdienste auch herausgefunden, dass sich die El-Kaida-Gruppe trotz des internationalen Kampfes gegen den Terrorismus erfolgreich neu organisiert hat. Neue Ausbildungslager sollen errichtet worden sein, verschiedene Geheimdienste haben zudem einen starken Zulauf an Freiwilligengemeldet, schreibt das Blatt. Angriffe auf die "Ungläubigen" Unterdessen soll die El-Kaida-Gruppe offenbar planen, den Kampf gegen die "Ungläubigen" in Afghanistan, Irak und Palästina zu steuern. Geheimdienstexperten sähen eine grundsätzliche Gefahr, dass es den USA im Irak ergeht wie seinerzeit den sowjetischen Truppen in Afghanistan, schreibt die "Welt". Atombehörde als Mittel zum Zweck (taz, 08.09.03) Der heutige Rapport zu Irans Atomprogramm soll den USA einen Vorwand für weiteren Druck auf Teheran liefern 88 Zeilen, BAHMAN NIRUMAND (TAZ-Bericht) Nordkorea ... Zeitung: USA überprüfen ihre Optionen (aus : taz 01.09.03) PEKING/WASHINGTON dpa/taz Das Ziel: Kriegsführung erleichtern (taz 23.08.03) 5.000 Soldaten stellt die Bundeswehr für die Nato Response Force, die schnell zu Kampfeinsätzen in aller Welt aufbrechen soll. Bleibt da noch Zeit für die Abstimmung im Bundestag? "Ein wenig knapp" könne es schon werden, sagt der Generalinspekteur Früherer US-Minister: William Perry sprach von einem zunehmend gefährlicher werdenden Konflikt, der noch in diesem Jahr eskalieren könne. "Ich fürchte, dass wir die Kontrolle verlieren", sagte der frühere Verteidigungsminister von Bill Clinton. Er gehe davon aus, dass die Regierung in Pjöngjang bald Atomsprengköpfe testen könnte. Vergangene Woche hatte Nordkorea die USA informiert, dass die Aufbereitung von Brennstäben in dem Reaktor Yongbyon abgeschlossen sei. Nach Informationen südkoreanischer und amerikanischer Experten reicht das Plutonium zum Bau von mindestens sechs Atombomben. Tatsächlich sollen US-Angaben zufolge bei Luftproben in der Nähe des nordkoreanischen Reaktors Yongbyon Spuren von Krypton 85 nachgewiesen worden sein, das bei der Wiederaufbereitung von Brennstäben entsteht. Geheimdienste rechnen damit, dass Nordkorea schon ein oder zwei Atomwaffen gebaut haben soll. "Supermarkt für Terroristen"
"Größere Gefahr als der Irak
"
Bush will US-Feinde mit
Präventivschlägen
verfolgen (t-news.t-online
05.07.03) Weitere Präventivschläge nicht
ausgeschlossen "Wir
werden handeln, wann immer es nötig ist" Bush präsentiert sich vor
Kriegsgerät "Tyrannen das Fürchten lernen" Schärferer Ton gegenüber dem
Iran Umfrage: Mehrheit der Amerikaner für Iran-Krieg (t-news.t-online 24.06.03) Ob die
USA den Irak zu Recht angegriffen haben oder nicht, ist Monate nach
Kriegsende
immer noch heftig umstritten. Die Mehrheit der Amerikaner würde dennoch
schon
wieder Ja zu einem Krieg sagen, diesmal gegen den Iran. Das ergab eine
neue
Umfrage der "Washington Post" und des Fernsehsenders ABC. Syrische Grenzposten bei
US-Angriff
verletzt (t-news.t-online 24.06.03) Grenzverletzung nicht bekannt Iran: USA suchen Unterstützung (t-news.t-online 01.06.03) ... suchen die USA beim G-8-Gipfel Unterstützung für ihre harte Linie gegen den Iran. Kurz vor Beginn des Treffens bekräftigte US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice die Vorwürfe, der Iran unterstütze den Terrorismus im Nahen Osten und entwickle Nuklearwaffen. Der Gastgeber des Treffens, der französische Staatspräsident Jacques Chirac, teilt die amerikanischen Bedenken. "Iran muss sich zu der Besorgnis der Welt äußern", sagte seine Sprecherin Catharina Colonna.Die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ist an diesem Montag Thema beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen sowie Russlands. Dann dürfte auch das Atomprogramm Nordkoreas zur Sprache kommen. Bereits bei ihrem Treffen in St. Petersburg demonstrierten Bush und Putin dazu Einigkeit. Nach dem Krieg ist vor dem Krieg ( taz, 15.05.03) Die Deutsche Bank rechnet damit, dass der nächste Konflikt schon in Vorbereitung ist. Die nächsten vier Monate sei allerdings Ruhe - erst muss wieder aufgerüstet werden. Von Deutschland und Frankreich erwarten die Banker Zurückhaltung Bush: USA werden weitere Präventivkriege führen (t-news.t-online 04.05.03) US-Präsident George W. Bush will
nach
dem Ende des Irak-Krieges Präventivkriege gegen Staaten führen, die
eine
Gefahr für die USA darstellen. Der Krieg gegen den Terror gehe auch
nach
dem amerikanischen Sieg im Irak weiter, erklärte Bush in seiner
wöchentlichen
Rundfunkansprache.
Bush gibt sich entschlossen
Bush ist sich sicher, dass es nach wie vor Planungen
für
Terror-Anschläge gegen die USA gebe. Auch bleibe die weltweite
Weiterverbreitung
von Massenvernichtungswaffen eine ernste Gefahr. "Wir werden weiter
unsere
Feinde jagen und stellen, bevor sie zuschlagen können", erklärte Bush
entschlossen.
Suche nach irakischen
Massenvernichtungswaffen
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem australischen
Regierungschef
John Howard äußerte sich Bush außerdem zuversichtlich darüber, dem
gestürzten
Regime von Saddam Hussein den Besitz von Massenvernichtungswaffen
nachweisen
zu können. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis diese auch gefunden
werden,
meinte Bush auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Howard im
texanischen
Crawford.
Bush: Terrorbekämpfung
bleibt
Ziel der USA (t-news.t-online
02.05.03)
Hauptkampfphase beendet
"Die größeren Kampfhandlungen im Irak sind beendet",
sagte
Bush, ...
Das Weiße Haus hatte zuvor betont, dass der Irak-Krieg mit
Bushs
Deklaration im juristischen Sinn noch nicht zu Ende ist. Das würde
bestimmte
Verpflichtungen der Siegermacht nach sich ziehen, die die USA zunächst
noch
vermeiden wollen. Dazu gehören die unverzügliche Freilassung der
Kriegsgefangenen
und die Einstellung der Fahndung nach Vertretern des alten Regimes. Die
USA
halten rund 7000 Kriegsgefangene fest, die sie weiter verhören wollen,
um
Aufschluss über geheime Waffenprogramme zu erhalten. "Wir haben schwierige Arbeit vor uns", sagte Bush. In Teilen
des
Landes sei die Sicherheit noch nicht gewährleistet und die Anführer des
gefallenen
Regimes seien noch nicht gefasst. "Sie werden für ihre Verbrechen zur
Rechenschaft
gezogen", sagte Bush. Die Suche nach Massenvernichtungswaffen und der
Wiederaufbau
des Landes gingen weiter. "Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie
wird
Zeit brauchen, aber er ist jede Anstrengung wert", sagte Bush. "Unsere
Koalition
bleibt, bis die Arbeit erledigt ist.
Irak-Krieg ist Teil des Krieges gegen
Terror
/ Unterstützer des Terrorismus bleiben Ziel der USA
Mit
dem
militärischen Erfolg im Irak sei ein wichtiger Schritt im weltweiten
Kampf
gegen den Terrorismus geschafft. Bush stellte eine direkte Verbindung
des
gestürzten irakischen Präsidenten mit dem Terrornetzwerk El Kaida her,
dass
sich zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bekannt hat. "Die
Befreiung
des Irak ist ein entscheidender Fortschritt im Kampf gegen den Terror.
Wir
haben einen Verbündeten des El Kaida-Netzwerks beseitigt, und eine
Quelle
der Terrorfinanzierung abgeschnitten", sagte Bush. Der Kampf gegen den Terrorismus werde entschlossen
fortgesetzt.
Die Gewaltanwendung bleibe das letzte Mittel, doch werde die Regierung
auch
in Zukunft nicht davor zurückschrecken, Bedrohungen notfalls auch
militärisch
zu begegnen. "Wir werden jedem Regime, das Massenvernichtungswaffen
besitzt,
entgegentreten", warnte Bush. "Wir werden auf Bedrohungen unserer
Sicherheit
reagieren und den Frieden verteidigen." Jede Einzelperson, jeder Staat,
der
den Terrorismus unterstütze, sei ein Feind der USA, mache sich
mitschuldig
und werde ein Ziel der US-Justiz sein, sagte Bush. Vier EU-Länder planen militärische Kooperation (t-news.t-online 28.04.03) Am Dienstag treffen sich die Staats- und
Regierungschefs von
Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg in Brüssel, um über eine
europäische
Verteidigungspolitik zu beraten. Villepin: Treffen soll Nato ergänzen und stärken Powell droht Frankreich mit Konsequenzen / Frankreich kommt den USA entgegen (t-news.t-online 23.04.03) Der französische UN-Botschafter Jean-Marc de La
Sablière
schlug offenbar auch zur Überraschung Russlands und Deutschlands vor,
die
Wirtschaftssanktionen sofort auszusetzen und nach Bildung einer
legitimen
irakischen Regierung ganz aufzuheben. ... Für den Krieg der USA und
Großbritanniens
gab es zwar kein Mandat der Vereinten Nationen. Der Rat müsse jetzt
aber
die neuen Realitäten zur Kenntnis nehmen, sagte De La Sablière. USA erhöhen Druck auf Syrien ( aus: t-news.t-online / 16.04.03 ) Die USA werfen Syrien vor, dem ehemaligen Chef des irakischen Geheimdienstes Zuflucht gewährt zu haben. Faruk Hidschasi soll den Anschlag auf George Bush senior geplant haben. Die USA beschuldigen Syrien, auch anderen führenden Vertretern des gestürzten irakischen Regimes Zuflucht zu gewähren. US-Außenminister Colin Powell hatte deren Auslieferung verlangt und mit wirtschaftlichen Sanktionen gedroht. Um den Druck zu verstärken, schlossen US-Streitkräfte inzwischen eine Ölleitung vom Irak nach Syrien. Damaskus ist wirtschaftlich stark abhängig vom irakischen Öl. Damaskus zeigt mit Finger auf Israel USA und Israel senden Warnsignale an Syrien ( aus: t-news.t-online / 14.04.03 ) Nach den USA richtet auch die israelische Regierung
scharfe
Warnungen an Damaskus. Israels Verteidigungsminister Schaul Mofas
verlangte
von Syrien, die Führer palästinensischer Extremistengruppen
auszuweisen.
Syrien müsse außerdem die Bedrohung Israels durch die Hisbollah-Miliz
beenden.
.... Powells Appell an Syrien ( aus: t-news.t-online / 13.04.03 ) Auch US-Außenminister Colin Powell richtete erneut eine
Warnung
an den Nachbarn des Irak. In einem BBC-Interview bezeichnete er es als
"sehr
unklug, wenn Syrien plötzlich zu einem sicheren Hafen für alle diese
Leute
würde, die vor Gericht gehören und versuchen, aus Bagdad
herauszukommen". Widersprüchliche Äußerungen aus der US-Regierung "Immer der gleiche Vorwand" ( aus: SPIEGEL ONLINE , 11.04.03) Hermann Scheer (SPD): Bush setze seine
"Hauptkriegslüge"
fort Clark: Militärschlag gegen Syrien möglich ( aus: t-news.t-online / 11.04.03 ) Nach dem Irak könnte Syrien der nächste "Schurkenstaat"
sein,
der mit einem US-amerikanischen Militärschlag rechnen muss. Der frühere
Nato-Oberbefehlshaber
Wesley Clark schließt nicht aus, dass Syrien Ziel eines US-Angriffs
werden
könnte. ... Noch gehe es um Diplomatie. "Aber Syrien muss mit einem
Angriff
rechnen, wenn es seiner Regierung nicht gelingt, die amerikanischen
Bedenken
auszuräumen." Dabei gehe es um die Unterstützung von Saddam-Getreuen,
Kontakte
zu Terrorgruppen sowie den Besitz von Massenvernichtungswaffen. Rumsfeld: Syrien gewährt Regime-Treuen Asyl "Die anderen Herren des Terrors stürzen" Perle: "Krieg muss in Gebiete getragen werden, die Terror erzeugen" ( aus: t-news.t-online / 11.04.03 ) Der Pentagon-Berater Richard Perle, Spitzname "Fürst
der Finsternis",
sieht die Vereinten Nationen mit Saddam Hussein untergehen. Der
Sicherheitsrat
habe im Irak-Konflikt seine "chronische Unfähigkeit" gezeigt, seine
eigenen
Resolutionen zum irakischen Waffenprogramm in die Tat umzusetzen,
bemängelte
Perle ... : ... in einem Gastbeitrag für die Pariser Tageszeitung "Le
Figaro".
Dies habe gezeigt, dass die Vereinten Nationen "einfach nicht in der
Lage
sind, ihre Aufgabe zu erfüllen". Perle griff die Länder scharf an, die sich gegen eine Kriegs-Resolution gestellt hatten: Wie könne eine vom Sicherheitsrat befürwortete Politik falsch sein, "nur weil das kommunistische China, Russland, Frankreich oder zahlreiche zweitrangige Diktaturen ihre Umsetzung ablehnen?". Deutschland nannte Perle dabei nicht ausdrücklich, wohl aber Syrien, Kamerun und Angola. Alle diese Länder haben zurzeit einen Sitz im Sicherheitsrat. |